Amerika am Scheideweg im Nahen Osten

25/06/2015

Von Andrew Denison

Mit dem Lausanner Zwischenabkommen zur Eindämmung der iranischen Nukleartechnologie erntete Präsident Obama zum ersten Mal seit Langem mehr Lob als Kritik für seine Nahostpolitik, bekam sogar eine Art überparteiliche Zustimmung aus beiden Häusern des Kongresses. Und doch ist die Kritik schärfer als je zuvor.

Kurz nach Abschluss des Lausanner Abkommens prognostizierten die ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger und George Shultz, die USA stehe mit Obamas Iran-Politik vor einer zukunftsträchtigen „seminal debate“. Ein Teil dieser Debatte hängt mit der „Verifizierbarkeit und Durchsetzbarkeit“ des Abkommens zusammen. Die andere, wichtigere Frage, so Kissinger und Shultz, sei die Auswirkung auf die regionale und globale Ordnung.

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